Bebauungsplan: ehemalige Gärtnerei

Vollzug des Baugesetzbuchs (BauGB); Aufstellung des Bebauungsplans „ehemalige Gärtnerei“; hier: Bekanntgabe des Aufstellungsbeschlusses sowie Durchführung der öffentlichen Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB

Das seit kurzer Zeit nicht mehr als Gärtnerei genutzte Areal am südlichen Stadtrand soll als Standort für Wohn- und gewerbliche Nutzungen entwickelt werden. Hierfür ist ein Bauleitplanverfahren erforderlich. In der Sitzung am 19.10.2021 wurde beschlossen den Bebauungsplan „ehemalige Gärtnerei“ gem. § 13a BauGB aufzustellen.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst das Areal der ehemaligen Gärtnerei bzw. gärtnerisch/landwirtschaftlich genutzte Grundstücke (Fl.Nrn. 1109/2T, 1109/3T, 1109T, 1110T), den Wirtschaftsweg mit der Fl.Nr. 1102 mit angrenzenden Bereichen (Fl.Nr. 1104/1T), den Traugraben mit begleitenden Gehölzstrukturen (Fl.Nr. 842T) und angrenzenden Bereichen (Fl.Nr.1108T, 1109/4T). Auf den nebenstehenden Übersichtsplan wird verwiesen.

Als zulässige Art der baulichen Nutzung wird ein Mischgebiet gemäß § 6 BauNVO festgesetzt. Dieses dient dem Wohnen und der Unterbringung nicht wesentlich störender Gewerbebetriebe und bildet den Übergang zwischen dem nördlich angrenzenden Wohngebiet „Hausackerweg“ sowie dem südlich gelegenen Gewerbegebiet „Marktbreiter Straße“.

Da der Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB (Bebauungsplan der Innenentwicklung) aufgestellt wird, wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 13 Abs. 3 BauGB von der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, dem Umweltbericht nach § 2a BauGB, von den Angaben nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogene Informationen verfügbar sind, sowie von der zusammenfassenden Erklärung nach § 10a Abs. 1 BauGB abgesehen wird; § 4c BauGB wird nicht angewendet.

 

Gemäß § 2 Abs. 1 BauGB wird der Änderungsbeschluss hiermit ortsüblich bekannt gemacht.

Weiterhin wurde in der Sitzung am 29.03.2022 der Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung vom 29.03.2022 gebilligt.

Ferner wurde beschlossen, dass von der frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung nach § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB abgesehen wird. Die Beteiligung der betroffenen Öffentlichkeit erfolgt durch Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB und wird gleichzeitig mit der Einholung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 2 BauGB durchgeführt.

 

Die Planunterlagen mit Planentwurf und Begründung, liegen deshalb in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Marktbreit im Rathaus, Marktstraße 4, 97340 Marktbreit, 2. Stock, Zimmer 16 während den allgemeinen Öffnungszeiten

von Donnerstag, den 14.04.2022 bis einschließlich Montag, den 16.05.2022

zur Einsicht öffentlich aus. Bitte vereinbaren Sie für die Einsichtnahme einen Termin unter der Telefonnummer 09332/405-0.

 

Zusätzlich stehen die Unterlagen auch nachfolgend  zur Verfügung.

Stellungnahmen können während dieser Frist schriftlich oder während den Dienststunden, nach vorheriger Terminvereinbarung, zur Niederschrift abgegeben werden.

Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben, wenn die Gemeinde den Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung ist.

 

Datenschutz:

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e (DSGVO) i.V. mit § 3 BauGB und dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt „Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren“ das ebenfalls öffentlich ausliegt.

 

 

Marktsteft, 01.04.2022
Stadt Marktsteft

 

Thomas Reichert
Erster Bürgermeister  

 


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